Neues Layout

Ich weiß, alle denken, ich hätte meinen Blog in den letzten vier Wochen einfach vergesen. In Wirklichkeit habe ich in diesen Wochen (und wer will, darf hier den nächsten Absatz überspringen):

mehr als vier Stunden Material an Videotutorials angeschaut, drei neue Programme für Nerds installiert (und ansatzweise verstehen gelernt), ein Child für WordPress geschrieben (das beinhaltet, verstanden, was ein Child Theme ist, was CSS ist, was .php-files sind, unzählige Befehle ergooglet und noch mehr Fehler im Code schreiben gemacht und nach Stunden gefunden), festgestellt, dass mein tolles Layout nicht funktioniert, stundenlang Updates über den Server laufen lassen, in der Hoffnung, dass das was nützt, E-Mails mit dem technischen Service meines Internethosts ausgetauscht, den Fehler dann selbst im Quelltext gefunden, glücklich mein neues Theme aktiviert, beim Runterladen eines Plugins die komplette Seite gecrasht, wieder E-Mails mit dem technischen Service ausgetauscht, endlich gelernt wie man manuelle Backups erstellt, bevor ich mich wieder an ein Update gewagt habe, das diesmal geglückt ist (um ehrlich zu sein, weiß ich das noch nicht, während ich das schreibe. Aber da ihr diesen Sermon hier lest, wird es wohl so gewesen sein).*

Und das alles – tada – damit neben dem Veröffentlichungsdatum eines Beitrags nicht mehr Autorname steht. Das fand ich albern, denn außer mir schreibt ihr ja keiner. Und damit ich auch ein Menü am unteren Ende der Seite habe, das sich von dem oberen Hauptmenü unterscheidet. Ja, und das war es wert. Ehrlich, zu großen Teilen hat es mir Spaß gemacht. In Wirklichkeit sind es auch noch einige Kleinigkeiten mehr, die ich geändert habe. Ich bin endlich der Impressumspflicht nachgekommen. Ein paar Seiten sind hingekommen und es werden auch noch mehr in nächster Zeit. Fühlt euch wie zu Hause und schaut euch um ;)

Und ja, das auf der Startseite ist Emily. Und um ehrlich zu sein, kommen mir manchmal Zweifel, ob Emily der perfekte Adressat für meine Einträge ist. Jedenfalls interessiert sie sich nicht dafür, mit mir zu skypen. Oder sie erkennt mich einfach nicht. (Beides macht mir Angst vor der realen Wiederbegegnung.) Ich glaube, Emily ist für mich vielmehr ein Vorbild. Dafür, sich gut fühlen zu wollen, im Leben. Ganz konkret oben: entspannt neben der Kaffeetasse zu dösen. Und das ist nur die Einstiegsübung: Sie kann stundenlang Menschen beim Arbeiten zugucken, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Sie weckt jeden auf, wenn sie es für wichtig hält (über die Beweggründe kann man diskutieren). Sie würde nie aus reiner Höflichkeit so tun, als ob ihr etwas gefällt. Und sie ist wunderbar darin, Wünsche abzuschlagen. Und das allererstaunlichste daran ist, dass ihr das niemand übel zu nehmen scheint.

Ok, ich muss das einschränken. Ich bin nicht jeder Hinsicht ein großer Fan. Manchmal nehme ich es ihr tatsächlich übel, wenn sie ihr Futter nicht mag. Und ich würde nicht alle ihre Talente nachahmen (ganz oben auf der Liste: den Blumentopf mit der Toilette verwechseln). Und mit dem Kundenservice reden, kann ich auch besser. Aber wenn ich ansatzweise so etwas wie Heimweh verspüre, dann doch nach der Katze. (Sorry, nehmts nicht persönlich…)

 

*haha, ganz so einfach war es dann natürlich doch nicht. Ergänze: Keinen Zugriff mehr auf alle Mediendateien gehabt, E-Mails mit dem technischen Service ausgetauscht, Problem nicht gelöst, morgens um 6 mit dem Kundenservice telefoniert (fand ich nett, dass die angerufen haben, ich wollte das Geld für das Auslandsgespräch nicht ausgeben…). So und nun tut gerade alles. Zeit neben der Kaffeetasse einzudösen!

Ein Gedanke zu „Neues Layout

  1. emily

    Schön geworden! Ich bemühe mich, nicht alles persönlich zu nehmen … Das mit dem Blumentopf war doch nur ’ne Notlösung!
    Aber was das Dösen angeht: Da habt Ihr noch ne Menge zu lernen! Dösen ist toll. Wichtig aber, immer mit einem Ohr in Alarmbereitschaft zu sein, falls der Futternapf mal klappert oder eine Nassfuttertüte knistert. Und diese dösende Aufmerksamkeit müsst Ihr noch lernen. Das ist das, was ich Euch jeden Morgen zwischen 4 und 7 Uhr beibringe. Übrigens bin ich mir nicht sicher, ob mir das wirklich niemand übel nimmt. Aber du kannst dir sicher denken, wie egal mir das ist …
    Schnurrr!

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