Trommler beim Tam Tam in Montreal

Tam Tam: Meine Lieblingsbeschäftigung am Sonntag

Es ist nicht so einfach zu beschreiben, was das “Tam Tam” eigentlich ist. Ein riesiges Picknick, Hippietreffen, inoffizielles Drummerfestival, die Ansammlung aller Verrückten von Montréal an einem Platz. Alles stimmt.

Man muss sich vorstellen, dass jeden Sonntag im Sommer alle möglichen Leute mit ihren Percussion-Instrumenten zum Parc Mont Royal kommen, um miteinander Musik zu machen. Jeder kann mitmachen. Und alle, die kein Instrument spielen, kommen mit ihren Kindern, Hunden, Picknickkörben oder Mittelalterverkleidungen und hören zu. Weiterlesen

Neues Layout

Ich weiß, alle denken, ich hätte meinen Blog in den letzten vier Wochen einfach vergesen. In Wirklichkeit habe ich in diesen Wochen (und wer will, darf hier den nächsten Absatz überspringen):

mehr als vier Stunden Material an Videotutorials angeschaut, drei neue Programme für Nerds installiert (und ansatzweise verstehen gelernt), ein Child für WordPress geschrieben (das beinhaltet, verstanden, was ein Child Theme ist, was CSS ist, was .php-files sind, unzählige Befehle ergooglet und noch mehr Fehler im Code schreiben gemacht und nach Stunden gefunden), festgestellt, dass mein tolles Layout nicht funktioniert, stundenlang Updates über den Server laufen lassen, in der Hoffnung, dass das was nützt, E-Mails mit dem technischen Service meines Internethosts ausgetauscht, den Fehler dann selbst im Quelltext gefunden, glücklich mein neues Theme aktiviert, beim Runterladen eines Plugins die komplette Seite gecrasht, wieder E-Mails mit dem technischen Service ausgetauscht, endlich gelernt wie man manuelle Backups erstellt, bevor ich mich wieder an ein Update gewagt habe, das diesmal geglückt ist (um ehrlich zu sein, weiß ich das noch nicht, während ich das schreibe. Aber da ihr diesen Sermon hier lest, wird es wohl so gewesen sein).* Weiterlesen

Beim Aufräumen gefunden… ein paar Bilder aus Panama

Ich weiß, ich habe ganz vielen Menschen versprochen, dass wir einen großen Fotoabend machen, wenn ich zurückkomme. Ich will mich da auch nicht rausreden. Nur so als Zwischenbilanz: Es ist jetzt ziemlich genau Halbzeit meiner Reise und ich habe 1499 Fotos bisher. Und das sind nur meine eigenen Fotos. Ich habe auch noch einige Hunderte von anderen Leuten bekommen, mit denen ich was unternommen habe. Und ich bin bei meinen eigenen Bildern immer relativ schnell dabei Fotos zu löschen, die mir nicht gefallen. Das heißt, ihr müsst euch darauf einstellen, im September Urlaub zu nehmen, um die ca. 3000 Fotos dann alle in Ruhe würdigen zu können. Weiterlesen

Skyline New York

Wie man sich in New York ohne Smartphone zurecht findet

Man gehe ca. zwei Blocks in irgendeine Richtung zum nächsten Apple-Store, wähle ein Gerät nach Tageslaune und recherchiere, was immer man gerade sucht (meistens ja den Weg nach irgendwo). Es ist wirklich so einfach und hat für mich super funktioniert. (Und für Apple auch. Sobald ich aus New York weg war, hatte ich das dringende Bedürfnis mir ein Macbook zu kaufen. Und das war auch das Erste, was ich in Kanada gemacht habe.) Weiterlesen

27 Grad in Kanada

In der Tat. Fahrenheit.

Meine Ankunft in Kanada war eine Mischung aus dem immer noch andauernden reverse cultural shock und einfach… Kälte. Seitdem hat mir jeder erklärt, dass der Frühling dieses Jahr wirklich spät dran ist. Und ich hatte es eh noch nicht verwunden, dass ich meine karibische Insel in Panama verlassen musste. Und dass ich seit dem ersten Tag in New York eine richtige Erkältung hatte, war nur folgerichtig.

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Raining cats and dogs

Die Meinungen in Internetforen und Reisefuehrern gehen auseinander, ob man nach Mittelamerika eine Regenjacke mitnehmen sollte. Die einen sagen ja, gegen den Regen. Die anderen sagen, das einzige, was gegen tropischen Regen hilft, ist ein Dach.

Ich hab in den zwei Wochen in Corcovado drei Regenguesse erlebt. Im Haus, im Wald, im Boot. Das Dach gewinnt. Weiterlesen